Frequenzschutz im Fokus – Neuer Leitfaden der Bundesnetzagentur stärkt das Wirken der Funkamateure

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„Die Frequenzen sind unser höchstes Gut. Wir müssen sie schützen und weiterhin aktiv nutzen“, erklärt der Vorsitzende des Deutschen Amateur-Radio-Club (DARC) e.V. Steffen Schöppe. Er kommentiert damit den jüngst von der Bundesnetzagentur veröffentlichten Leitfaden zur Elektromagnetischen Verträglichkeit (EMV) und freut sich über die Unterstützung in diesem Bereich seitens der Behörde. Der Leitfaden richtet sich insbesondere an Privatleute, die Netzwerke betreiben. Diese müssen so konzipiert sein, dass die einschlägigen Vorschriften und Gesetze eingehalten werden. Andere Netzwerke und Kommunikationseinrichtungen in der Umgebung dürfen nicht gestört werden – auch die Funkamateure nicht!

„Wir nutzen die Frequenzen für unsere weltweite Kommunikation, für Experimente und auch im Bereich Jugendarbeit. Eine unserer wichtigsten Aufgaben ist es, Kinder und Jugendliche in Deutschland spielerisch und praxisnah an die Technik heranzuführen und sie die Faszination Amateurfunk miterleben zu lassen“, so Schöppe. Beispielsweise konnten durch den Amateurfunk im vergangenen Jahr zahlreiche Schüler Kontakt mit Alexander Gerst in der Raumstation ISS per Funk aufnehmen und erlebten Funktechnik und experimentelle Kommunikation hautnah. Praxisorientiert, spannend und erlebnisreich zieht so die Technik in die Schule ein und lässt von Physik begeisterte Schüler zurück.
Dafür sind die Funkwellen und ein „sauberer“ Empfang der Gegenstation unerlässlich und dieser ist derzeit bedroht. Für den Rundfunkempfang in den deutschen Haushalten gilt dies ebenso.

Die Frequenzen sind verschiedensten Störungen ausgesetzt. LED-Lampen, Schaltnetzteile und andere Geräte entsprechen oft nicht der EU-Richtlinie über die Elektromagnetische Verträglichkeit (EMV) und verursachen Störungen nicht unerheblichen Ausmaßes. Des Weiteren sind die Frequenzen und deren Nutzbarkeit auch von großem wirtschaftlichem Interesse.

„Der Frequenzschutz ist auch für den Bereich der Krisenkommunikation von sehr großer Bedeutung. Funkamateure helfen mit ihrem Wissen, ihren Antennen und Funkgeräten in Notfällen und bei Stromausfällen weiter – dies hat die Vergangenheit gezeigt“, erklärt Steffen Schöppe auch den Stellenwert der Funkamateure in der Gesellschaft. Die Funkamateure sind also gut vorbereitet, um im Katastrophenfall Hilfe zu leisten – sie müssen vor EMV-Störungen geschützt werden.

Der DARC e.V. setzt sich Tag für Tag für den Erhalt der Frequenzen und sichert damit die Grundlage des Amateurfunks in Deutschland.
Trailer DARC e.V.


Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

 

Kontakt Presse- und Öffentlichkeitsarbeit im DARC e. V.:

 

Stephanie C. Heine und Sina Kirsch,

 

Lindenallee 4,

 

34225 Baunatal,

 

Tel.: 0561 94988-0,

 

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Der DARC e.V. ist der größte Verband von Funkamateuren in Deutschland und die drittgrößte Amateurfunkvereinigung weltweit. Mit über 34.000 Mitgliedern vertritt der DARC die Interessen der über 65.000 Funkamateure in ganz Deutschland und engagiert sich bei der Förderung des Amateurfunks auf allen Ebenen – auch international.  Informationen zum DARC finden Sie auch im Internet unter www.darc.de.

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