APRS und Smartphone Audio Verbindung

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Hier sind die üblichen Verdächtigen Anschlussbelegungen bei Mobilfunktelefon.

Links der Stereo Audio Stecker mit 3.5mm Klinke. Die anderen werden bei Verschiedenen Telefonen benutzt. Die meisten Google / Android Kompatiblen benutzen den Apple Standard. Hier ist wichtig zu wissen , das der Schildring für Mikrofone benutzt wird. Bei Löten eines Kabels ist dies zu beachten, da bei falscher Nutzung der Leitungen Einstreuungen vorprogrammiert sind und das Telefon im schlechten Fall sogar schaden nehmen kann. Wer in der Bucht ein Apple Verlängerungskabel kauft, ist auf der sicheren Seite.

Besonderes Augenmerk sollte auf den Stecker bei DIY gelegt werden. Es gibt unterschiedlich lange 3.5mm Klinke mit unterschiedlich großer Kappe. Hier muss ein langer Stecker genommen  werden. Die Billigserien von Rei**t oder anderen Anbietern funktionieren hier nicht am Telefon, sie sind zu kurz und die Kappen zu dick.

Ich hatte auch schon Telefone mit einem 2.5mm Stereo Stecker (Siehe auch Abbildung1 / zweite von Links) für das bei gelieferte Head-Set. Da findet man aber gut und günstig Adapterleitungen in den üblichen Elektronik-Shops.

Um Sich dann einen APRS-Adapter zu machen, bieten verschiedene Hersteller auch schon 2Pin Kenwood Norm Stecker mit 3.5mm Buche So kommt man mit einem Adapterkabel und einer 3.5mm Leitung schon meist hin.

So benötigt man nur noch ein kleinen Kasten mit Elektronik.

DJ7OO hat hierzu eine tolle Schaltung entworfen und bereitgestellt. 

 

Im Wesentlichen geht es darum, Tonein-und Ausgänge von Smartphone und Funkgerät kreuzweise miteinander zu verbinden, wobei die NF-Pegel in beiden Richtungen einstellbar und somit an verschiedene Gegebenheiten anpassbar sein sollten. Weiterhin erforderlich ist die Generierung eines vom Ausgangssignal des Smartphones abgeleiteten PTT-Signals zur Sendesteuerung. Diese Aufgaben erfüllt eine ursprünglich von Wolphi in [6] veröffentlichte trickreiche Schaltung, wobei ich diese allerdings an zwei Stellen noch geringfügig erweitern musste ( Abb. 2 ). Bei ihrer Auslegung war der Konstrukteur vor allem bestrebt, ohne Transformatoren und zusätzliche Spannungsversorgung auszukommen. Dabei hat er sich auch die am MIC-Eingang üblicherweise zusätzlich bereitgestellte Gleichspannung von wenigen Volt zunutze gemacht, um hierüber eine mit dem Transistor „T1“ aufgebaute Verstärkerstufe versorgen zu können. Sie ist zur Signalanhebung für die mit „D1“, „D2“ und „T2“ aufgebaute Audio-VOX erforderlich. Darüber hinaus verarbeitet sie das in Richtung Smartphone gehende Audiosignal und bewirkt dabei noch, dass die Zusatzschaltung als am Smartphone angeschlossene externe Einheit erkannt wird ( was durch Erscheinen eines Kopfhörersymbols im Gerätemenü signalisiert wird ). Die Erkennung als periphere Einheit ist an dieser Stelle erforderlich, um in der Soundkartenelektronik des Smartphones eine Umschaltung vom eingebauten Mikrofon bzw. Speaker auf die Anschlüsse der Headsetbuchse zu bewirken.

Mit „P1“ und „P2“ sind die Audio-Pegel ausgehend vom Hörerausgang bzw. abgehend in Richtung MIC-Eingang des Funkgerätes einstellbar. Zur Verhinderung eines ungewollten Kurzschlusses der in Richtung Smartphone gehenden Tonsignale, war es zumindest in meinem Falle erforderlich, zusätzlich noch den Widerstand „R1“ einzufügen. Ebenfalls hinzugekommen sind „R10“ und „C10“, die bei geschlossener Brücke „JP1“ den Anschluss eines Senders mit kombinierter Mic-/PTT-Steuerung erlauben.

Nun kann dies auch für andere Betriebsarten benutzt werden,  FM RTTY für die Lokale Runde oder FM SSTV beim Ballon Projekt. Zum Spielen ist da noch viel möglich.

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